Bildungspartner der RRS

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Berufsorientierung an Realschulen (BORS)

Der viel zitierte „Ernst des Lebens“ beginnt immer wieder von neuem- bei der Einschulung, beim Wechsel auf eine weiterführende Schule oder beim Einstieg ins Berufsleben. Ohne Zweifel stellt die Schule ein wichtiges Zahnrad in dem Getriebe dar, wenn es darum geht, möglichst optimale Lebensvoraussetzungen für Schüler/innen zu schaffen. Alleine kann die Schule diese Aufgabe nicht erfüllen. Hand in Hand arbeiten hier die Schule und die Wirtschaft zusammen, Zahnräder, die sich zum Wohle der Schüler/innen zu einem funktionierenden und bereits bewährten Getriebe entwickelt haben.

Seit dem Schuljahr 1984/1985 nehmen die Realschüler/innen an einem mehrtägigen Berufspraktikum teil. Im Zusammenwirken vonSchule, Berufsberatung und Elternhaus werden dieSchüler/innen so zur Berufswahlreife geführt. Mit dem Schuljahr 2016/17 startet nun ein neuer Zeitabschnitt für die Berufsorientierung. Ab Klasse 7 ist im neuen Bildungsplan das Fach WBS (Wirtschafts, Berufs, und Studienorientierung) verankert und zudem wird das Angebot im Bereich Berufsorientierung durch unser Profilfach Alltag gestalten (PAG) erweitert.

Durch den Unterricht im Fächerverbund EWG, der für das TOP - BORS das Leitfach darstellt, sowie durch ein einwöchiges berufliches Praktikum, durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Bildungspartnern und durch weitere Informationsangebote zur Berufswahl bekommen die zukünftigen Absolventen/Innen der Realschule Wissenswertes über die Berufswelt und über schulische Ausbildungsgänge vermittelt. 

Dabei erfahren sie, dass der schnelle Wandel von Industrie und Wirtschaft lebenslanges Lernen aller am Wirtschaftsprozess Beteiligten erfordert. Sie erkennen, dass die Arbeitswelt von jedem Mitwirkenden individuellen aktiven Einsatz, Aufmerksamkeit, Disziplin und Offenheit verlangt. Erwartungen werden bestätigt oder über Bord geworfen. Sogar Ausbildungsangebote oder Aufforderungen zur Bewerbungsabgabe sind bei entsprechendem Einsatz der Schüler/innen möglich. Auch auf die weitere Schullaufbahn können sich die BORS-Erfahrungen besonders motivierend auswirken. Bei manchen Schüler/Innen wird sogar das Interesse an weiteren Praktika wachgerufen, um ihre beruflichen Zukunftspläne abzusichern.

Die Erfüllung dieses Bildungsauftrags wird durch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Industrie und den Betrieben vor Ort, der Industrie-und Handelkammer Göppingen, der Handwerkskammer Region Stuttgart und der Kreishandwerkerschaft Göppingen unterstützt undin diesem Umfang ermöglicht.BORS hat sich zu einem wichtigen Netzwerk der Zusammenarbeitaller Beteiligten entwickelt, um die Realschüler/innen für die Berufswahl und die Zukunft fit zu machen.  

Das Themenorientierte Projekt, Berufsorientierung an Realschulen - TOP BORS hat durch den neuen Bildungsplan 2004 nochmals eine stärkere Gewichtung erfahren. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert in einem hohen Grad an Selbstverantwortung und stark handlungsorientiert einen Grad an Berufswahlreife anzueignen, so dass sie sich gut begründet für einen Ausbildungsberuf oder eine weiterführende Schule entscheiden können.

TOP BORS wird in der Regel in der 9. Klasse der Realschule durchgeführt. Zur Durchführung stehen den Schülerinnen und Schülern ca. 70 Wochenstunden im Schuljahr zur Verfügung. Die jeweilige Schule kann diese Stunden nach eigener Planung einsetzen. Entweder wird das TOP BORS wöchentlich unterrichtet oder in Blöcken. Möglich ist auch eine Mischform. Zentral bleibt auch weiterhin das Praktikum, bei dem die Schüler mindestens eine Woche lang einen Beruf erkunden und in den Betrieben sind.

 

Die Schülerinnen und Schüler planen im Team Vorgehensweisen zur Erlangung persönlicher Berufswahlkompetenz, dabei erarbeiten sie sich selbständig einen Überblick über zentrale Gesichtspunkte der Berufs- und Arbeitswelt. Sie können eine eigenständige Berufsentscheidung treffen und wissen auch wie und wo sie sich erfolgreich bewerben können. Die erworbenen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler werden am Ende des Schuljahres in einer Projektprüfung mit Präsentation und Kolloquium geprüft. Um in dieser Projektprüfung gut abschließen zu können, müssen die Schülerinnen und Schüler in einer Projektdokumentation bzw. einer Projektmappe  ihre Arbeit und ihre Lernfortschritte dokumentieren. Die Projektmappe, die Präsentation und das Kolloquium / Prüfungsgespräch bilden in ihrem Ergebnis eine Ziffennote und eine Verbalbeurteilung, in der das Arbeitsverhalten, die Arbeitsinhalte und die Arbeitsergebnisse der Schülerinn, des Schülers dokumentiert werden. Diese Beurteilung und Benotung wird in einem Testat festgehalten, das dem Zeugnis beigelegt wird.

 Quelle:  http://www.schule-bw.de/schularten/realschule/top/bors/ueber/info/