Am Freitag, den 14.Februar fuhren die Klassen 7B und 6B ins Skischulandheim. Gegen 9 Uhr ging es los in Richtung Auffach in Tirol in Österreich. Um 14.30 Uhr kamen sie an. Danach bezogen sie ihre Zimmer, anschließend gingen diejenigen die keine Skier, Skischuhe, Skistöcke und Helm hatten zum Verleih. Danach gab es um circa 18.00 Uhr Essen. Es gab als Vorspeise Suppe danach den Hauptgang und zur guten Letzt eine Nachspeise. Am Abend durften wir etwas auf den Zimmern machen. Gegen 9 mussten wir dann unsere Handys abgeben und um 10Uhr war oder sollte dann Nachtruhe sein. Am nächsten Morgen gab es lecker Frühstück, danach machten sich alle für die Piste fertig, die die schon gut Skifahren können und ihre Ausrüstung oben am Haus hatten durften vom Haus auf die Piste abfahren. Die Anfänger liefen mit den Lehren zum Verleih, um die Sachen ab zu holen. Danach sind sie mit der Gondel hinauf zur Mittelstation gefahren, aber die Könner durften direkt nach ganz oben. Gegen vier Uhr fuhren sie mit der Gondel wieder nach unten wieder zurück gingen alle erst mal duschen. Danach gab es Essen und danach das jeweilige Abend Programm. Die nächsten Tage liefen fast genauso ab. Die Fortschritte sind immer größer geworden. Jeden Tag verbesserten sich die Kinder, so dass fast alle einmal von ganz oben abfahren konnten. Am Freitag den 21.Februar kamen sie wieder nachhause und durften in die Faschingsferien.

Die Klasse 5b, die Bläserklasse der Raichberg Realschule, geht im Mai auf ihre 3-tägige Bläserfreizeit nach Erkenbrechtsweiler. Diese Freizeit gilt als Trainingslager für die bevorstehenden Auftritte im Sommer bei verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem auch bei der 850 Jahrfeier in Ebersbach. „Warum sollten wir nicht ein wenig Geld für die Finanzierung der Freizeit hinzuverdienen?“ – so war die Überlegung. So fiel der Entschluss, beim Supermarkt „Rewe“ durch eine „Eintütaktion“ die Klassenkasse aufzubessern. Im Rahmen des Unterrichtsfaches „Profil Alltag gestalten“ wurden aus alten Schuhkartons Kassen für die Geldspenden gebastelt. Unsere Vorsitzende des Fördervereins, Frau Irmischer, die bei Rewe arbeitet, kam in die Klasse um eine Einführung zu geben, wie man Kunden höflich anspricht und wie Waren richtig einpackt werden. Es bereitete viel Spaß, dies mit Schokoladenartikeln, die man später essen durfte, zu üben.
Offensichtlich hatten die SchülerInnen gut aufgepasst, denn am Ende des Aktionstages kam ein stattlicher Spendenbetrag zusammen. Nicht nur der Geldbetrag war ein schöner Erfolg, diese Aktion trug mit Sicherheit auch zur Stärkung der Klassengemeinschaft bei.

Knapp 4.500 Blumenzwiebeln spendete der REWE - d.h. Familie Irmischer, dem Förderverein und dieser wiederum der Schule. Doch warum?

Bei der letzten Fördervereinssitzung kam die Idee auf, den Raichberg für Bienen und Co freundlicher zu gestalten. Daraufhin wurden mit der Stadtgärtnerei gemeinsam Plätze auf dem Schulgelände ausgesucht, die sich für das Zwiebel stecken eignen.

Die Klassen 5 und 6 beteiligten sich im Rahmen des Faches BN (Biologie und Naturphänomene) an der „Blumenzwiebel-Steck-Aktion“ mit ihren Lehren. Für viele Kinder war das die „erste Begegnung“ mit einer Blumenzwiebel und so steckten die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert Tulpen-, Krokus-, Narzissen-, Bienentraumzwiebeln in den Boden rund um das Schulgelände. Die jungen Gärtner und Gärtnerinnen kämpften dabei an einigen Stellen gegen das schon leicht gefrorene Erdreich.

Wir dürfen gespannt sein, welche Blumenpracht wir im kommenden Frühjahr auf dem Schulgelände bestaunen dürfen. Dann wird die Aktion für unsere „Bienen und Co“ weitergehen und Bienenblumenwiesen ausgebracht.

Herzlichen Dank an die Firma REWE, Frau Goebel von der Stadtgärtnerei und den Lehrkräften Frau Raabe, Frau Blum, Frau Ramm und Herr Hein.

Grausam und menschenunwürdig – zwei Worte, die das Geschehen im ehemaligen KZ Dachau treffend beschreiben. Diesen Gedenkort schauten sich vergangene Woche die drei Zehnerklassen der Raichberg – Realschule bei einer Geschichteexkursion an.

Wie auch bei den Exkursionen zuvor konnten sich die Schülerinnen und Schüler zu der kühleren Jahreszeit einen Eindruck machen, wie es den Gefangenen in der Zeit des Dritten Reiches im ehemaligen KZ Dachau erging. Stundenlanges Appellstehen und dies nur aus Schikane, egal bei welchem Wetter – für viele unserer Schüler nur schwer nachvollziehbar. Dabei waren diese in warme Winterjacken eingepackt.

Die drei Zehnerklassen wurden von jeweils einem Referenten über das Gelände geführt und erfuhren nicht nur blanke Zahlen und Fakten. Vielmehr waren es die persönlichen Geschichten, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler aufhorchten. Erschreckend wie einfach es Menschen gelingt, den Hass unter den Gefangenen zu schüren, wie einfach Menschen manipulierbar sind, wie grausam Menschen mit Menschen umgehen. Diese Eindrücke nahmen unsere 10. Klassen mit aus Dachau und erkannten auch, dass wir alles daran setzen müssen, um so etwas nicht mehr zuzulassen.

An dieser Stelle danken wir der Stadt Ebersbach für die Übernahme der Kosten für die Führungen des Dachauer Forums.

In diesen Tagen fand an der Raichberg-Realschule der Vorlesewettbewerb statt. Zuerst wurden in den beiden 6. Klassen die Klassensieger im Unterricht ermittelt. Diese traten dann nochmals gegeneinander an, um den Schulsieger zu ermitteln. Hierbei hatten die beiden Deutschlehrer, Frau Herzer und Herr Hein, als auch die Mitschüler ein Stimmrecht.

Die Schülerinnen und Schüler durften jeweils eine vorbereitete Passage aus einem Buch ihrer Wahl vorlesen und mussten sich dann einem unbekannten Text stellen.

Am Ende setzte sich als Schulsieger Arton Deda, aus der Klasse 6a gegen seine Mitvorleser/innen durch. Er hatte seinen vorbereitenden Text aus dem Buch „Sonst bist du dran“ von Renate Welsh lebhaft gestaltet und konnte auch den freien Text gekonnt vorlesen. Sein Können wurde mit einer Urkunde und einem Buch belohnt.

Arton vertritt nun die Raichberg-Realschule beim Kreisentscheid.

Dafür wünschen wir ihm viel Erfolg!

Information: Der jährliche Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und ist einer der größten Wettbewerbe bundesweit. Ca. 600.000 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern und Schularten nehmen daran teil.